Mehrwertsteuersenkung kommt Verbraucherzentrale rät, Stromzähler abzufotografieren

Die Verbraucherzentralen raten, am 30. Juni die Stände von Strom- und Gaszähler abzulesen. Grund sei die bevorstehende Mehrwertsteuersenkung, die auch Energieversorger umsetzen müssen.

Ein Stromzähler zeigt die verbrauchten Kilowattstunden an
Die Mehrwertsteuersenkung gilt auch für Energieversorger. Bildrechte: dpa

Die Verbraucherzentralen raten, am 30. Juni die Zählerstände für Strom und Gas abzulesen. Grund dafür sei die anstehende Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli. Auch Energieversorger müssten demnach von Juli bis Dezember die Steuersenkung von 19 auf 16 Prozent an die Kunden weitergeben. Die Erstattung kann dann mit der Jahresabrechnung erfolgen.

Beweisfotos vom Stromzähler

Die Verbraucherzentralen empfehlen, die Zählerstände beispielsweise abzufotografieren und per E-Mail an die Anbieter zu schicken. Im Zweifelsfall würde sonst ohne konkrete Werte der Verbrauch geschätzt werden oder die 16 Prozent auf den Gesamtnettobetrag angerechnet werden. Laut Antje Kahlheber von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz würde eine Familie mit einem Stromverbrauch von 2.000 bis 3.000 Kilowattstunden im Jahr zwischen acht bis zwölf Euro weniger am Jahresende zahlen.

Am Montag hatte der Bundestag den ersten Teil des Konjunkturpakets gegen die Corona-Krise bewilligt. Ein zentraler Punkt ist die Absenkung der Mehrwertsteuer. Für das Gesetz stimmten die Regierungskoalitionen von Union und SPD. AfD und FDP stimmten dagegen, Grüne und Linke enthielten sich. Allein die Mehrwertsteuersenkung kostet den Bund 20 Milliarden Euro.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 29. Juni 2020 | 13:00 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/54cbb643-6308-45b6-a0a4-db798e076886 was not found on this server.